Clark stellt auf der LogiMAT 2026 neue Fusion Lithium-Ionen-Batterietechnologie vor
Duisburg, 24. März 2026 – Clark stellt erstmals auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart die neue hochintegrierte Lithium-Ionen-Batterietechnologie „Clark Fusion“ vor.
Die Batterielösung wurde speziell für das gesamte Spektrum der Clark Flurförderzeuge mit Elektroantrieb (48 bis 80 Volt) entwickelt. Flankiert wird die Einführung durch ein ebenfalls neues Multispannungsladegerät, das beide Spannungsklassen bedienen kann. Mit der vernetzten Clark Fusion-Batterietechnologie setzt der Flurförderzeughersteller neue Maßstäbe für Effizienz und Transparenz in der Intralogistik 4.0.
Mit Clark Fusion adressiert Clark die Kernbedürfnisse moderner Logistikzentren: Maximale Umschlagleistung bei minimalen Betriebskosten (TCO). Die Fusion-Batterien sind nahtlos in Clark Elektrostaplermodelle integrierbar – von den kompakten Drei- und Vierradstaplern mit 48 Volt der S-Series Electric (STE16-20, SE16-20) bis hin zu den größeren Elektrostaplern mit 80 Volt (SE25-35 (S-Series Electric), L25-35XE (Raider), S25-35XE (Renegade), GEX40-50) – und somit eine zukunftssichere Technologie für Elektrostaplerflotten. „Mit den universellen Clark-Fusion-Batterien bieten wir Kunden eine effiziente und hochkompatible Lösung für gemischte Staplerflotten", erklärt Stefan Budweit, President & CEO von Clark Europe. „Diese Innovation unterstreicht unseren Anspruch, Betriebsabläufe durch smarte Technologien kontinuierlich zu optimieren."
Effizienz durch Schnellladung und konstante Leistung
Lange Stillstandszeiten gehören der Vergangenheit an: Die Fusion-Akkus unterstützen sowohl das Schnellladen als auch das Zwischenladen (Opportunity Charging) in Arbeitspausen. Die meisten Clark Elektrostaplermodelle mit Li-Ion-Technologie erreichen eine Vollladung in nur etwa zwei Stunden. Dies ermöglicht einen nahezu unterbrechungsfreien Mehrschichtbetrieb ohne zeitintensive Batteriewechsel. Das neue Multispannungsladegerät unterstützt sowohl 48-Volt- als auch 80-Volt-Batterien. Es passt sich automatisch an die jeweilige Batteriespannung an. Das Ladegerät kann entweder an einen 16-A- oder 32-A-Wandstecker angeschlossen werden. Somit lässt sich ein Ladegerät für die gesamte Staplerflotte verwenden.
Lithium-Ionen-Batterien nutzen die zugeführte Energie äußerst effizient. Bis zu 95 % der vom Ladegerät aufgenommenen Energie werden tatsächlich in der Batterie gespeichert. Bei Blei-Säure-Akkus geht ein deutlich größerer Anteil als Wärme verloren. Das senkt die Stromkosten pro Ladevorgang und verkürzt die Ladezyklen. Zudem bleibt die Spannung über den gesamten Entladezyklus stabil – für volle Hub- und Fahrleistung bis zur letzten Minute der Schicht.
Die versiegelten Fusion Li-Ion-Akkus sind absolut wartungsfrei. Das Nachfüllen von destilliertem Wasser entfällt ebenso wie die Notwendigkeit spezieller Laderäume mit aufwendigen Belüftungssystemen. Dies spart nicht nur wertvolle Lagerfläche. Es erhöht auch die Arbeitssicherheit, da das Risiko von Säurespritzern oder gefährlichen Dämpfen ausgeschlossen wird.
Ein besonderes Highlight der Fusion-Batterien ist die serienmäßige Heizung. Diese stellt sicher, dass die Fahrzeuge ebenfalls bei extremer Kälte arbeiten können. Die Heizfunktion ermöglicht das sichere Laden bei Minusgraden. Sie sorgt für eine konstante Leistungsabgabe, indem sie die Batteriezellen auf einer optimalen Betriebstemperatur hält.
Die Fusion-Batterien zeichnen sich durch eine deutlich verlängerte Lebensdauer aus. Je nach Einsatzprofil sind mindestens doppelt so viele, oft sogar noch mehr Ladezyklen möglich als bei Blei-Säure-Batterien. Die Langlebigkeit hat direkten Einfluss auf die Investitionsplanung: Eine einzige Lithium-Ionen-Batterie kann über ihre Lebensdauer mehrere Blei-Säure-Batterien ersetzen. Die Möglichkeit des flexiblen Zwischenladens macht den aufwendigen Batteriewechsel zwischen Schichten überflüssig und spart Kosten.
Intelligentes Batteriemanagement (BMS) mit zukunftsweisender 4G-Konnektivität
Herzstück der Technologie ist das intelligente Batteriemanagement-System (BMS). Es kommuniziert via CAN-Bus direkt mit dem Fahrzeug und dem Ladegerät und überwacht kontinuierlich alle relevanten Betriebsdaten. Der Fahrer hat über das Staplerdisplay jederzeit volle Transparenz über Ladezustand. Das BMS schützt die Batterie aktiv vor Tiefentladung und Überladung. So wird die Langlebigkeit der Investition sichergestellt. Ein Novum bei Clark ist das integrierte 4G-Modul: Es ermöglicht Fuhrparkmanagern eine Echtzeitüberwachung und Ferndiagnose der Batteriedaten über das Mobilfunknetz. Bei Unregelmäßigkeiten sendet das System automatische Warnmeldungen. Dies minimiert Stillstandszeiten und schützt die Lebensdauer der Investition proaktiv.



